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Sie wissen nicht, wer die Hugenotten waren? Daniela Eiletz-Kaube, gerade eben aus Südafrika abgereist, musste auch erst bei Google nachlesen: Die Hugenotten waren französische Protestanten, die im 16. und 17. Jahrhundert aus dem repressiven, katholischen Frankreich flohen. Bis 1692 hatten sich knapp 200 Franzosen in Franschhoek niedergelassen – und prägen den dörflichen Charakter bis heute. „Unglaublich, wie französisch ein Städtchen in Südafrika sein kann! Croissants zum Frühstück, französische Straßen- und Lodge-Namen, blühender Lavendel, Gruyère-Soufflé als Vorspeise und beeindruckende, strahlend weiße Gebäude mit den markanten Barock-Giebeln und hübschen, wellenförmigen Ornamenten.“ Und natürlich die Kunst der Weinverarbeitung, die die Siedler aus Frankreich importierten. Franschhoek gilt auch als „die“ Foodie-Hauptstadt Südafrikas. „Tatsächlich haben wir nirgendwo so raffiniert gespeist wie in Franschhoek, ohne das allgemein hohe Qualitätsniveau der südafrikanischen Küche zu schmälern.“
Sie wollen den besonderen Charme von Franschhoek und der Weinregion erleben?
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