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Hier oben, ganz im Norden, riecht es verdammt nach Abenteuer. „Da, hinter dem Berg, liegt Südsudan,“ erklärt der Guide. 150 km ist die nächste Kleinstadt entfernt, sozusagen eine kleine Weltreise in dem ansonsten großteils recht dicht besiedelten Uganda.
Abgeschieden zwischen den Bergen an der Grenze zu Südsudan und Kenia gelegen, gehört der Kidepo zu den wildesten und abgelegensten Nationalparks Afrikas. Schon die Anreise vermittelt das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen: staubige Pisten, goldbraune, endlose Savannen, ausgetrocknete Flussläufe und malerische Hügelketten prägen die Landschaft - und überraschende Tiersichtungen, wie Baumlöwen, riesige Büffelherden, Streifenhyänen oder Jackson-Kuhantilopen.
Eine seltene Spezies wurde erst kürzlich wieder eingeführt. Nach über 40 Jahren sind Nashörner in den Kidepo Valley Nationalpark zurückgekehrt. Die ersten Tiere wurden bereits vor kurzem aus dem Ziwa Rhino Sanctuary umgesiedelt. Langfristig soll mit zunächst acht Tieren eine stabile, freilebende Population aufgebaut und ein neues Schutzgebiet für diese stark bedrohte Tierart etabliert werden.
Es bestehen zwei Möglichkeiten bezüglich der Anreise: Entweder Sie fliegen bequem mit dem Buschflieger und nächtigen in der stimmungsvollen Apoka Safari Lodge. Oder Sie unternehmen einen Roadtrip über mehrere Tage, wo Sie sich in Teiletappen dem Kidepo National Park annähern. Den Reisebaustein für die Straßenanreise finden Sie weiter unten bei unseren Uganda-Reisehighlights.
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